Tierärztliche Fakultät
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Lehrstuhl für Anatomie, Histologie und Embryologie

Die Einbindung angewandter Aspekte in die anatomische Lehre hat am Lehrstuhl für Anatomie, Histologie und Embryologie eine lange Tradition. Die Einrichtung eines studentischen Ultraschalllabors im Jahr 2007 – eine im deutschsprachigen Raum einmalige Institution – war ein Meilenstein in der Modernisierung der angewandt-anatomischen Lehre und erfreut sich einem hohen studentischen Zuspruch.

Abbildung 1 Historie Abbildung 2 US-Labor_

Die Einbindung angewandter Aspekte in die anatomische Lehre hat am Lehrstuhl für Anatomie, Histologie und Embryologie eine lange Tradition. Die Einrichtung eines studentischen Ultraschalllabors im Jahr 2007 – eine im deutschsprachigen Raum einmalige Institution – war ein Meilenstein in der Modernisierung der angewandt-anatomischen Lehre und erfreut sich einem hohen studentischen Zuspruch.

Das studentische Ultraschalllabor am Lehrstuhl für Anatomie, Histologie und Embryologie erfreut sich eines guten Zuspruchs durch die Studenten.

Vor zwei Jahren wurde damit begonnen, eine digitale, veterinäranatomische Bibliothek aufzubauen. Ein herausragendes, in der Veterinärmedizin einmaliges Resultat ist ein animiertes, das heißt, ein schlagendes, virtuelles Katzenherz.
Die anatomisch korrekt konstruierten, äußeren und inneren Strukturen können durch interaktives Bewegen oder digitales Schneiden des Organs identi¬fiziert und eingehend untersucht werden.

Abbildung 3 herz

Möchten Sie die inneren Schönheiten eines Katzenherzens bewundern und wie ein Blutkörperchen durch die "zerklüftete" rechte Vor- und Hauptkammer reisen, geben Sie bitte die Internetadresse http://bit.ly/1tUxlxT ein, oder scannen Sie mit Ihrem Smartphone den QR-Code.

Mit Hilfe dreidimensionaler Fluoreszenzmikroskopie werden die komplexen Vorgänge der Eizellreifung, Befruchtung und frühe Embryogenese beim Rind sichtbar gemacht und erforscht. Zentrale Ziele sind die Entwicklung neuer diagnostischer Ansätze zur Bestimmung der Eizell- und Spermienqualität sowie die Weiterentwicklung assistierter Reproduktionstechnologien beim Rind und anderen Säugern einschließlich des Menschen.

Abbildung 4 Bovine-MII-Oozyte_IF_2010_10_05

Reife Rindereizelle in der Metaphase der Meiose II, die normalerweise erst nach der Befruchtung abgeschlossen wird.

Dargestellt sind das F-Actin-Zytoskelett (magenta), die chromosomale DNA (weiß) und Mikrotubuli (grün).

PK1 = 1.Polkörper; MS = Metaphasespindel mit den aufgereihten Chromosomen.

Anhand von lichtmikroskopischen, immunhistochemischen und elektronenmikroskopischen Techniken werden am Lehrstuhl für Anatomie, Histologie, Embryologie wichtige Schritte innerhalb der embryologischen Entwicklung unterschiedlicher Organe – schwerpunktmäßig der Reproduktionsorgane – verschiedener Haussäugetiere untersucht. Hieraus resultierende Erkenntnisse spielen beispielweise eine elementare Rolle innerhalb der Klinik der Reproduktionsorgane. Des Weiteren werden spezifische Techniken wie z.B. die Laser-assisted Microdissection, die In-situ Hybridisierungen als auch Extraktionsprotokolle für RNA aus Formalin-fixierten, Paraffin –eingebetteten embryologischen Gewebearten angewendet bzw. etabliert.

Abbildung 5 _ Primordialfollikel Abbildung 6 Keimstrang

Primordialfollikel eines fetalen, bovinen Ovars; Fetus SSL 93 cm

Keimstränge sowie frühe Follikel in der Rinde eines fetalen, bovinen Ovars; Fetus SSL 29,8 cm, Doppelmarkierung