Tierärztliche Fakultät
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Klinik für Wiederkäuer

Für reproduktionsmedizinische Fragestellungen wie Gebärmutterentzündung, Besamungseffekte, Euterentzündung und Nachgeburtsverhaltung wurden in vitro- (Zellkultur und Gewebeverband) und in vivo-Modelle entwickelt. Diese ermöglichen die Beforschung unter streng definierten Bedingungen, bei gleichzeitiger Reduktion von Versuchstierzahlen.

Abb. 1 Wdk zu Merkmal 1

Kuh im Mastitismodell-Versuch:Jedes Euterviertel wird separat gemolken und beprobt.

Abb. 2 Wdk zu Merkmal 1

Zitzen-Explant-Experimente:Aus relevanten Regionen werden Gewebeproben (Schlachthofmaterial) gewonnen und im in vitro-Experiment eingesetzt

 Die „Integrierte Tierärztliche Bestandsbetreuung“ (ITB) wurde in Forschung , Lehre und Dienstleistung etabliert. Dazu gehören klinisch-epidemiologische Studien ebenso, wie Arbeiten zur Einsparung von Antibiotika und zur Verminderung von Antibiotika-Resistenzen. Die Methoden und Techniken der ITB werden in einer dreisemestrigen Vorlesung, im Rahmen der „Klinischen Rotation“ und in mehreren, zum Teil aufeinander aufbauenden Wahlpflichtfächern gelehrt und dabei von den Studierenden bis zur selbstständigen praktischen Anwendung gebracht.

Abb. 4 Wdk zu Merkmal 2

Bestandsbesuch im Rahmen der ITB auf einer Alm

Auch in der Nutztiermedizin werden bei Bauchhöhlenoperation und anderen schwerwiegenden Eingriffen moderne multimodale Narkoseprotokolle zur Schmerzausschaltung angewendet, und es wird eine intensive Narkoseüberwachung durchgeführt.

 

Abb. 5 Wdk zu Merkmal 3

Kalb bei einer Bauchhöhlenoperation unter Inhalationsnarkose