Tierärztliche Fakultät
print

Links und Funktionen

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Laborjournal November 2009

Zuckercode von LMU-Forschern prominent platziert

26.11.2009

Das monatlich erscheinende „Laborjournal“ veröffentlicht in jeder Ausgabe eine Rangliste von Forschern aus einem Fachgebiet. Unter anderem werden die „meistzitierten Köpfe“ aufgelistet.

Nach ihren Spitzenpositionen im Bereich der Tiermedizin (laborjournal 12/2008) werden die Münchener Zuckercodeforscher auch im Bereich der „Physiologie“ auf vorderen Plätzen geführt. In der aktuellen Ausgabe (11/2009) belegt Hans Joachim Gabius, Inhaber des Lehrstuhls für Physiologische Chemie an der Tierärztlichen Fakultät, in der Rangliste Platz vier. Die Lehrstuhlmitarbeiter Sabine André und Herbert Kaltner werden auf Rang sieben bzw. achtzehn gelistet.

Wer sich für das Fachgebiet der Münchener Glykowissenschaftler interessiert, sei auf das gerade erschienene Lehrbuch zum Thema, das unter der Federführung der Münchener Arbeitsgruppe entstanden ist, verwiesen. Das Ranking der Zeitschrift berücksichtigte Originalarbeiten, die zwischen 2003 und 200 erschienen sind. In die Auswertung wurden Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Forschungsschwerpunkt im Fach Physiologie einbezogen. Die Zahlen für Zitate und Artikel lieferte die Datenbank „Web of Science“ des Thomson-Institute for Scientific Information (ISI) in Philadelphia, USA. Wissenschaftliche Autoren zitieren das Werk anderer Forscher in ihren Veröffentlichungen, wenn es relevant für ihre eigene Arbeit ist. Zitate gelten damit als Maß für den Einfluss eines Wissenschaftlers auf seinem Gebiet.

Das hervorragende Abschneiden im Zitationsvergleich dokumentiert demnach die exzellente Forschungsleistung der Münchener Tierärztlichen Fakultät, die erneut internationale Anerkennung für ihren Schwerpunkt Biomedizin erhalten hat. Dekan Professor Joachim Braun wertet das Zitationsranking als Beweis für die Qualität des Zukunftskonzepts seiner Fakultät, in dem die Gebiete Glykobiologie, Reproduktionsbiologie und Neurowissenschaften tragende Säulen darstellen.