Tierärztliche Fakultät
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Sitzung der Münchner Tierärztlichen Gesellschaft

18.05.2016

Münchener Tierärztliche Gesellschaft
Gegr. 1873
Veterinärstr. 13, 80539 München
Gemeinsam mit dem Tierärztlichen Bezirksverband Oberbayern


E I N L A D U N G


zur Sitzung am
Mittwoch, den 18. Mai 2016
Hörsaal der Chirurgischen Universitätstierklinik München,
Königinstr. 14, 80539 München


Programm


Klinische Falldemonstration: 18:00 s.t. bis 18:30 Uhr


Dr. med. vet. Christine Gohl
Fachtierärztin für Zoo-, Gehege- und Wildtiere, Leitende Tierärztin Tierpark Hellabrunn, München


Nachzucht von Indischen Panzernashörnern - ein Abenteuer mit Hindernissen


Seit 1990 werden im Tierpark Hellabrunn Indische Panzernashörner gehalten. Der Bestand war initial bei 1,2 Tieren und seit 2011 sind es 1,1 adulte Tiere. Das weibliche Tier (*89) ist für das EEP genetisch besonders wichtig, da sie noch direkt aus Nepal stammt und bis 2015 keine lebenden Nachkommen hatte. Im August 2015 wurde dann endlich, nach intensiver und langwieriger tiermedizinischer Vorbereitung und begleitender Futterumstellung sowie hygienischen Maßnahmen, ein Jungtier geboren und erfolgreich aufgezogen. In Kürze soll ein Überblick über die tiermedizinische Betreuung dieser bedrohten Tierart und deren Erhaltungszucht gegeben werden.

anschließend


Hauptvortrag – ab 18.30 Uhr


Dr. med. vet. Christine Gohl
Fachtierärztin für Zoo-, Gehege- und Wildtiere, Leitende Tierärztin Tierpark Hellabrunn, München


Der Zootierarzt - Vergangenheit - Gegenwart – Zukunft
Der Arbeitsalltag eines Zootierarztes geht über das „normale und bekannte“ Arbeitsfeld eines Tierarztes hinaus und ist eng mit allen anderen Tätigkeitsfeldern in einem Zoo – von der Öffentlichkeitsarbeit, über technische Fragen bis hin zur Ausbildung- verknüpft. Im Vortrag soll ein Überblick über die verschiedenen Aufgaben eines Zootierarztes im Wandel der Zeit gegeben werden. Außerdem sollen einige Beispiele der sehr vielfältigen Kooperationen mit der LMU präsentiert werden, die eine Bestandsbetreuung eines selten und wertvollen Tierbestandes auf hohem tiermedizinischen und wissenschaftlichen Niveau erst ermöglichen.


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