Tierärztliche Fakultät
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Dissertationsangebote

Hier finden Sie aktuelle Angebote für Dissertationsprojekte. Weitere Angebote finden Sie auf den Homepages der einzelnen Kliniken und Lehrstühle sowie an den schwarzen Brettern der Fakultät.

Klinik und Poliklinik für Radiologie, Medizinische Fakultät - Veröffentlichung 17.10.2019

Thema der Doktorarbeit: Einfluss der Permeabilität der Gefäßwand auf Umbauprozesse im Rahmen der neointimalen Hyperplasie

Beschreibung: Das Labor für Experimentelle Radiologie der Klinik und Poliklinik für Radiologie beschäftigt sich unter anderem mit Verfahren der molekularen Bildgebung, insbesondere Optik sowie Magnetresonanztomographie mit dem Ziel, pathophysiologische Prozesse nicht-invasiv in vivo zu erfassen, um damit neue Therapeutika zielgerichteter entwickeln zu können.
In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Drittmittelprojekt sollen makromolekulare Gadolinium-basierte Kontrastmittel eingesetzt werden, um den Einfluss der Permeabilität der Gefäßwand auf Umbauprozesse im Rahmen der neointimalen Hyperplasie mit MRT zu untersuchen.

Voraussetzungen:

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Fächern Veterinärmedizin, Biologie, Biomedizin oder Biochemie
    Grundkenntnisse auf dem Gebiet der experimentellen Laborarbeit erwünscht
  • Bereitschaft zur Durchführung tierexperimenteller Arbeiten; Felasa B-Zertifikat kann, sofern noch nicht vorhanden, erworben werden
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit und gute Kommunikationsfähigkeiten (auch auf Englisch)
  • Eine selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise und Bereitschaft, Neues zu lernen

Wir bieten:

  • Enge Betreuung der Promotion in einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Biologen und Physikern in einem hoch innovativen Arbeitsumfeld am Klinikum der Universität München
  • Die Vergütung erfolgt je nach Qualifikation und Aufgabenübertragung nach TV-L (50% - 65%)

Details und Ansprechpartner: finden sie hier.

AG Populationsgenomik, Tierärztliche Fakultät - Veröffentlichung 10.09.2019

Thema der Doktorarbeit: Weiterführende molekulargenetische Untersuchungen zur natürlichen Schwanzlängenvariation beim Merinolandschaf

Beschreibung: In vielen Schafrassen wie z. B. dem Merinolandschaf (MLS), der häufigsten Schafrasse in Deutschland, unterliegt die Schwanzlänge einer natürlichen Variation. Züchter in Neuseeland und Australien versuchten diese Variation zu nutzen, um die Schwanzlänge der dortigen Merinos mithilfe züchterischer Methoden zu verkürzen und damit die tierschutzrelevante Praktik des Schwanzkupierens zu umgehen. Diese Versuche scheiterten an der verringerten Lebensfähigkeit der homozygoten Embryos bzw. dem erhöhten Auftreten von Missbildungen.
Im Zuge einer in der AG Populationsgenomik angefertigten Dissertation wurden bereits umfassende phänotypische Untersuchungen zur Schwanzlängenvariation beim MLS und eine erste Kartierung der Gene hinter der Schwanzlänge durchgeführt. Dabei konnte ein chromosomenweit signifikantes Maximum auf Chromosom 11 kartiert werden, in dessen Konfidenzintervall ein vielversprechendes Kandidatengen identifiziert wurde. Die genomweite Signifikanzschwelle wurde jedoch nicht erreicht und potenziell kausale Loci sollten weiter eingegrenzt werden.
Ziel dieser Anschlussstudie ist es, möglichst die kausalen Varianten hinter der Schwanzlänge zu identifizieren. Dieses Ziel soll mittels Feinkartierung in einem erweiterten Datensatz, welcher zusätzlich phäno- und genotypisierte MLS-Lämmer mit extremem Phänotyp einschließt, sowie anschließender Ganzgenomsequenzierungen erreicht werden. Mit der Entschlüsselung der genetischen Grundlagen der Schwanzlänge wäre eine Zucht auf kürzere Schwänze unter Ausschluss negativer Begleiterscheinungen möglich, um so das Schwanzkupieren auf lange Sicht überflüssig zu machen.

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Studium der Tiermedizin, Agrarwissenschaften o. Ä.
  • Begeisterung für Genetik, insbesondere Populationsgenetik (Vorliebe für Datenanalyse, Biometrie, Bioinformatik etc. ist von Vorteil)
  • Bereitschaft, sich in die Analyse großer Datensätze am Computer einzuarbeiten (Auswertung von Sequenzdaten auf Linux-Server, Analysen mit R etc.)

Wir bieten:

  • Sehr gute Einarbeitung und Betreuung
  • Nettes kleines Team
  • Vergütung nach E 13 TV-L (50%)

Details und Ansprechpartner: finden sie hier.

Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde Tierhygiene und Tierhaltung, Tierärztliche Fakultät - Veröffentlichung 07.08.2019

Thema der Doktorarbeit: Verbesserung des Tierschutzes in Modell- und Demonstrationsbetrieben in der Masthühnerhaltung

Beschreibung: Zum 01.01.2020 werden zwei Tierärzte/Tierärztinnen (m/w/d) gesucht. Bisher erzielte wissenschaftlichen Erkenntnisse und Verfahren zur Verbesserung des Tierschutzes in der Masthühnerhaltung sollen in die Praxis übertragen und deren Praxistauglichkeit überprüft werden (Reduktion der Besatzdichte sowie der Einsatz von Beschäftigungsmaterial, Sitzplattformen und Schadgassensoren). Anfertigung wissenschaftlicher Publikationen, Berichte und Vorträge sind während des Projektes durchzuführen. Die Themenkomplexe der Dissertationen gliedern sich in "Verhalten sowie Mensch-Tier Beziehung" und in "Tiergesundheit und Stallklima".

Finanzierung: .
Die beiden Stellen (50% TV-L E14) sind befristet für 2 Jahre zu besetzen.

Details und Ansprechpartner: finden sie hier.